Laut Wirtschaftsexperten: „Wer momentan nicht in Richtung China expandiert, wird sich in Jahren den Vorwurf gefallen lassen müssen, eine bedeutende Chance unbeachtet gelassen zu haben.“
Wir werden ja sehen, wie sich dieser Prozess entwickelt, es steht aber eines fest, ja, die Chinesen sind im Anmarsch auf unsere Märkte und das ist auch gut so.
- Für Chinesen ist "Gesichtserhalt" tief verwurzelt in der Kultur und leitendes Prinzip sozialen Handelns. Jemand der sich gehen lässt und dadurch sich selbst und seine Gesprächspartner in Verlegenheit bringt, verliert für Chinesen sein "Gesicht". Er zerstört die zwischenmenschlichen Beziehungen. Wer sich nicht unter Kontrolle hat und ausfallend reagiert, kann keine zuverlässige und vertrauensvolle Person sein und so führt jeder "Gesichtsverlust" zum Verlust von Anerkennung, Macht und Autorität.
- Soziale Harmonie: Harmonie im sozialen Umgang ist für Chinesen von großer Bedeutung. Fragt zum Beispiel ein Lehrer seine chinesischen Schüler, ob sie alles verstanden haben, kann es sein, dass alle mit "Ja" antworten, obwohl sie nicht alles begriffen haben. Warum? Durch ein "Ja" wird die gewünschte, konfliktfreie Atmosphäre geschaffen.
- Bürokratie werden Sie in China überall antreffen.
- Etikette: die Chinesen sind sehr höfliche Menschen. Sie sind meist überpünktlich und erwarten auch von ihrem Gegenüber Pünktlichkeit, außerdem sind sie großzügige Gastgeber. Man sollte bei einem Essen alles probieren, jedoch immer einen Rest in der Schüssel lassen. Schlürfen und andere Geräusche beim Essen sind für Chinesen ganz normal und kein Zeichen für schlechte Manieren.
- List und Taktieren: Bei Gesprächen gehen Chinesen nicht direkt zur Sache. Vielmehr lassen sie sich viel Zeit, um verschiedene Strategien zu entwickeln, die darauf abzielen, eine Disharmonie zu vermeiden.
- Guanxi: (Beziehungsnetz) gilt als eine soziale Praxis der Chinesen, das deckt aber eine weite Strecke vom Geschäftlichen bis zum Sexuellen. Die Beziehungen zwischen Familienmitgliedern auch den sehr entfernten Verwandten in China und Übersee ist viel enger als alles, was wir im Westen kennen. Auch Schulfreunde, Arbeitskollegen, Lehrer und Nachbarn sind in dem Beziehungsnetz eingebunden. Eigentlich ist das eine Art Networking mit sozialem Hintergrund.
- Humor: Der chinesische Sinn für Humor ist eng mit der chinesischen Kultur verbunden. Daher verlieren chinesische Witze bei ihrer Übersetzung in andere Sprachen häufig ihre Pointen. Chinesen sind in der Lage über sich selbst zu lachen, allerdings sollte man als Fremder keine abwertenden Witze über sie reißen.
- Geschenke: Es gibt Geschenke, die deshalb ausgewählt werden, weil sie in irgendeiner Beziehung zu Ihnen, Ihrem Unternehmen, Ihrer Heimat oder Ihrem Land stehen. Sie bringen Ihre guten Wünsche auf eine persönliche Weise zum Ausdruck. Es können Gegenstände sein, die von Ihnen oder Ihrem Unternehmen hergestellt werden oder ein typisches Produkt bzw. eine typische Handarbeit aus Ihrer Stadt, Ihrer Region, Ihrem Land. Zur zweiten Kategorie gehören Prestigeartikel wie etwa ein Schreibset von Cartier oder Tiffany oder irgendein Designer Accessoire. Prestigeartikel an Festlandchinesen zu verschenken ist wenig sinnvoll. Sie können in aller Regel nicht ihren Wert würdigen. Ausnahmen bestätigen aber die Regel, da jetzt Chinesen auch immer mehr die westlichen Marken kennen und lieben lernen und damit wären wir jetzt wieder bei Cannes und den Edelboutiquen angelangt ; )
Liebe Grüße,
Julia
Hmm, also chienesisch ist schon eine sehr schwere Sprache. Sowohl mandarin als auch kantonesisch! Da traue ich mich selber nicht dran, trotz Sinologie Studium. Deshalb werden unsere ganzen Geschäftsbriefe von www.orangetranslations.de geschrieben. Da die sich auch mit dem Schwerpunkt Technik auskennen und so unsere Briefe auch tatsächlich für unsere chinesischen Partner lesbar und verständlich verfassen können.
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